Jun 222014
 

Nachdem die Hinterradbremse Avid Elixir CR in der Leistung etwas nachgelassen hatte, bestellte ich das Entlüftungs-Kit Heinzelmann bei Trickstuff. Heute war es dann soweit, der Spaß sollte beginnen.

Nach dieser Anleitung hier:
http://www.pinkbike.com/news/tech-tuesday-bleeding-avid-brakes-2010.html

wagte ich mich ans Entlüften – und scheiterte sofort an den dämlichen Spritzen. Wieso hält der blöde Schlauch nicht an der Spritze und zieht Luft. Sofort einen Beschwerdemail raus ans IBC:
http://www.mtb-news.de/forum/t/hilfe-beim-entlueften.687530/#post-12084377

um dann 20 Sekunden später festzustellen, dass ich die Zwischenadapter vergessen hatte. Also weiter gehts nach Anleitung. Ohne Montageständer balancierte ich die dicke Bertha auf einem Plastikeimer und einem Blumenkübel während ich mit Händen, Füßen, Zähnen und allem was sonst noch verfügbar war, den Entlüftungsakt vollzog.

Eine halbe Stunde kostete es mich, beide Kolben dazu zu überreden, gleichmäßig herauszukommen. Etwa ein halber Liter Bremsflüssigkeit ging verloren, weil sich nur ein Kolben herausschob – und der natürlich zu weit, so daß die Suppe am Kolben wieder rauslief.

Nachdem ich die komplette Bremse auseinandergeschraubt und wieder zusammengesetzt hatte, ging es aus irgendeinem Grund.

Irgendwann war dann das Hinterrad auch wieder drin und nach gefühlten 6 Stunden ging es zur Probefahrt. Die verlief sehr enttäuschen – der Druckpunkt war zwar da aber die Bremsleistung nicht. Naja, wahrscheinlich war die Scheibe mit DOT versifft.

Frustriert wieder zurück und das Rad in die Garage geschoben. Beim Aufräumen hatte ich dann auf einmal 2 Bremsbeläge in der Hand und damit auch die Erklärung dafür, warum der Kolben so weit rauskam und die Bremse irgendwie nicht so richtig zupackte.

Fortsetzung folgt…

 Posted by at 21:12
Sep 062013
 

Schöne Canyoning-Tour in der Nähe von Bucugnà (Bocognano) auf Korsika. Der Aufstieg in der Mittagshitze über ein steiles Geröllfeld war anstrengend aber es lohnt sich auf jeden Fall. Der Anbieter Corsica Natura bietet geführte Touren an: http://www.corsicanatura.fr/ . Mit entsprechender Erfahrung und Ausrüstung ist der Canyon natürlich auch ohne Guide erlebbar. Es gibt eine ca. 5 Meter hohe Abseilstelle und viele Rutschen.

Meine Gruppe bestand aus einer netten und lustigen französischen Großfamilie. Anschließend ging es noch auf ein Pietra-Bier in diie „Bar des Amis“ in Bocognano.

 Posted by at 10:15
Feb 202013
 

Vulkaneifel

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Hat mit 2 Stunden die kürzeste Anreisezeit. Anfahrt mit der Bahn schwierig. Bekannte Touren sind der Vulkanweg durchs Enderttal und der Lieserpfad.

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Taunus

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Schöne Mittelgebirgslandschaft. In 2,5 – 3 Stunden erreichbar. Nahe am Ballungsgebiet Frankfurt.

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Pfälzer Wald

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Die Besonderheit sind hier Sandsteinfelsen. Das macht optisch was her, ist aber auch sehr gut befahrbar, weil Sandstein sehr griffig ist. Das Dahner Felsenland ist wegen der Panoramen und spektakulären Felsgebilde besonders interessant. Anfahrtszeit 3 Stunden. Im Netz werden die Trails oberhalb von Bad Dürkheim oft erwähnt. Im Dahner Felsenland bin ich in Bundenthal unterwegs gewesen. Dort gibt es einen kleinen MTB-Park direkt neben einem riesigen Kletterfelsen oberhalb des Ortes. An der Stelle kann man auch Zelten und evtl. die Infrastruktur des Sportplatzes nutzen.

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Spessart

Beschreibung

Ein riesiges Waldgebiet! Man kann dort stundenlang unterwegs sein, ohne anderen Menschen zu begegnen. Tiere sieht man dafür um so mehr. Einmal stand ich inmitten einer querenden Rotte Wildschweine! Man ist dort schon in Bayern und dementsprechend gibt es dort günstige Gasthöfe mit gutem Essen – teilweise eigene Schlachtung und 1a Wildgerichte.

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weiteres:

 Posted by at 20:36
Aug 232011
 
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Wie schon im Vorjahr haben wir unseren Urlaub wieder im Naturparadies Cevennen verbracht.

Hier mal ein Bericht von ner kleinen Frühstückstour: Am Freitag bin ich von Corbès aus über die Strasse nach Anduze zum Bäcker gefahren und hab dort wie immer 2 leckere Brote geholt. Danach ging es auf der anderen Seite des Flusses bis zum Bauernhof Cornadel und dort auf den Feuerwehrweg, der sich in Serpentinen 200 HM am Stück bis auf eine Hügelkuppe über der Stadt schraubt. Die Feuerwehr benutzt in Südfrankreich Unimogs und ähnliches, deshalb sind diese Wege mit den normalen Waldautobahnen in der Eifel nicht zu vergleichen. Unterwegs gab es leckere Brombeeren zum Naschen und schöne Ausblicke auf die Stadt und die umliegenden Berglein. Oben gabelt sich der Weg und man kann links einen steinigen Ziegenpfad runter, das ist ein schöner Downhill. Da die normalen Wanderwege hier fast alle sehr steil und steinig sind, muss man sich daran gewöhnen, den Lenker locker zu lassen und einfach seinem Vorderrad hinterher zu fahren. Danach geht es über den kurvigen Schotterweg wieder runter ins Tal, ein kleines Stück über eine Schmale Straße und dann über die nächste Hügelkette bis zur Straße neben dem Fluß. Zur Abkühlung geht es runter zum Gardon, dort watet man ein paar Meter durch das klare, kalte Wasser und fährt durch das Kiesbett zurück nach Corbès.

GPS:
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ertasphojwcjyqfn

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Da gehts rein

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Da gehts rauf

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Lecker Brom- und Maulbeeren als Snacks

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Der Capelan, dazu gibt es auch eine schöne Tour

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Anduze im Tal, das Tor zu den Cevennen

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Hier ist der Weg mal breit und ohne Steine

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Hügel ohne Ende, Touren ohne Ende, war sicher nicht zum letzten Mal hier

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Erdbeerbaum, leider noch nicht reif

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Schöne Aussicht

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Links heftig und rechts gemütlich

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Schön grün und hügelig überall

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Da geht der Pfad runter zum Gardon

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Ein paar Meter durchs herrlich kühle Nass

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Erfrischendes Finale durchs Flußbett
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Da kommt man doch gerne nach Hause und Frauchen freut sich aufs Frühstück

 Posted by at 08:36
Mai 092011
 

Da ich Lust auf was Neues hatte, probierte ich es am Sonntag mit Track 18 von MTB-Lava:
http://www.mtb-lava.nl/index-53.html
Zum Herunterladen ist GPSies besser:
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=zmmjyfhqbadmqfcp

Eigentlich wollte ich schon um 06:00 Uhr in Vaals sein aber es hat über eine Stunde gedauert, bis ich mein Garmin dazu bewegen konnte, den Track ungekürzt zu speichern (Lösung: Track in ACTIVE.LOG umbenennen, Wegpunkte reduzieren – z. B. mit den Optionen bei gpsies.com oder Gerät so einstellen, dass es die Tracks von der SD-Karte einliest). Also parkte ich „erst“ um 7 kurz vor der Brücke an der Straße Richtung Dreiländereck.

Das nächste Garmin-Problem hatte ich schon fast erwartet, da es bei der letzten GPS-Tour genauso ablief: das Ding will den Track in der falschen Richtung fahren, also vom End- zum Startpunkt statt umgekehrt. Also fügte ich mich der Technik und fuhr die Route verkehrt herum. Im Folgenden ersetzt ihr also einfach „quälend lange Steigung“ mit „endloser genialer Downhill“, „vor“ mit „nach“ usw. ;-). Im Ernst, die Strecke war so auch schön aber an mindestens 2 Stellen freut man sich entweder als Maso ein Loch in den Bauch oder trauert um den verpassten Downhill-Rausch, pfeift aus dem letzten Loch usw..

Los ging es über Straße Richtung Gemmenich. Die GPS Route führt durch den Ort nach Völkerich runter aber direkt am Ortseingang geht es auf der rechten Seite in den Wald rein, das kenne ich noch von der letzten Vaals-Runde. Also den linken Pfad auf der rechten Straßenseite rein, ein Stück durch den Wald und einen netten Hohlweg runter zur Kreuzung Richtung Völkerich. Dort geht es rechts auf den alten Bahndamm, wo man ähnlich wie in Aubel gut Gas geben kann. Hinter einer kleinen Brücke fängt dann rechts vom Weg ein netter kleiner Single-Trail an, den ich ohne GPS verpasst hätte. Ein Stück weiter geht es dann rechts zur Straße runter – noch steiler als die Stelle in Brunssum wo Harri sich das Schaltauge abgefahren hat, ein Stück länger und dazu noch auf losem Untergrund – eine schöne Rutschpartie.

Danach weiter auf der alten Bahnstrecke und ein kurzes Stück Straße bis Hombourg. Schon interessant, wie anders es ein paar Kilometer hinter der Grenze aussieht. Deutlich weniger modern aber mit den großzügigen Grundstücken, schmucken Häuschen und alten Bruchsteingebäuden oft auch viel schöner. Da kommt bei dem Wetter schon fast ein Provence-Gefühl auf. Hinter Hombourg wird es interessant, da geht es runter zu einer Bahnstrecke, auf der die Gleise noch vorhanden sind. Entlang der Gleise läuft ein Trail, der teilweise auf einer 2-3 Meter hohen Mauer entlangläuft. Rechts Gestrüpp und links unter einem die Gleise. An ein paar Stellen stehen uralte Waggons verschiedenster Art herum, das hat schon ein wenig Lost-Place Charakter. Irgendwann geht rechts eine steile und schmale Betontreppe hoch und ich schaue erstaunt auf das Garmin, da kommt doch tatsächlich die Route runter. Kann mir nicht vorstellen, wie man da runterfahren soll und leider kommt auch keiner vorbei, der mir zeigt wie es geht. Auf Treppe steigen habe ich keine Lust, also fahr ich noch ein Stück die Mauer lang, das macht viel mehr Spaß. Da kommen noch mehr alte Waggons und rechts geht eine extreme Abfahrt ins Dickichtl) runter. Die ist mir zu heftig aber die Reifenspuren machen mich neugierig. Zum Glück bin ich abgestiegen, denn kurz danach geht es über eine Wurzel und dann fast senkrecht runter. Unten angekommen gibt es einen netten Minitrail über Betonschwellen durch ein kleines Sumpfgebiet. Da gibt es sogar noch richtig Matsch und mein Rad sieht endlich wieder standesgemäß aus. Am Ende wieder steil hoch zum Bahndamm und zurück zur Treppe das Bike hochschleppen.

Oben gehts dann hoch in den Wald (richtigrum also wieder ein netter Downhil) Richtung Teuven. Bei Teuven kommt dann die erste Fluch-Stelle, es geht einen Hohlweg mit lockerem Waldboden und Steinbrocken steil und laange hoch. Muss mittendrin Pause machen, Kreislauf macht nicht mit aber runter ist das garantiert eine Sahne-Abfahrt. Leider bin ich zu kaputt um wieder raufzufahren, sonst hätte ich es ausprobiert. Danach gehts weiter durchs Bovenste und Onderste Bos. Teilweise sind hier noch Markierungen von Randonees zu sehen. Alles schöne Waldwege, die Traileingänge sind so zugewachsen, dass man sie ohne GPS kaum findet. Dann kommt wieder ein extrem Uphill-Trail durch den Wald. Leider sind hier ein paar Bäume drübergelegt worden, sonst wäre auch das eine geniale Abfahrt. Also heisst es wieder schwitzen, tragen und fluchen. Über Epen und Camerig geht es durch das schöne Geultal und dann zu dem steinigen Viehweg hoch zum Vijlener Bos. Da ich schon ziemlich ausgelutscht bin, eier ich aber lieber die Straße lang und werde dauernd von Rennrad-Rentern überholt. Ziemlich frustrierend. Am Ende gehts steil die Straße runter bis zum Landal-Park und kurz dahinter kommt ja schon das Auto.

Andersrum hätte man sich also erstmal die Straße in den Vijlener Bos hochgekämpft, durch den Wald und den Viehweg runter bis Epen, dann nochmal rauf und dann mehr oder weniger einen schönen Downhill nach dem anderen. Kann ich also echt empfehlen. Bin auf 36 Km und 900 Hm gekommen.

Die unmögliche Treppe:
treppe

Auf der Mauer… fährt ein kleiner Biker:
bahntrail

Langer Hohlweg-Downhill:
downhillteuven

 Posted by at 08:52